Rezension: Echo Boy - Matt Haig



Vielen lieben dank an den dtv Verlag für dieses Rezensionsexemplar






Titel: Echo Boy
Autorin: Matt Haig
Taschenbuch: 399 Seiten
Preis: 11,95€
Verlag: dtv
Reihe: Einzelband
Erscheinungstermin: 09.12.2016
Genre: Dystopie







In Echo Boy von Matt Haig, dreht sich alles um das Jugendliche Mädchen Audrey.
Sie lebt mir ihren Eltern in einer Zukunftswelt in der es Echos gibt, künstliche Menschen die uns bis aufs Haar gleichen. Sie gehorchen den Befehlen ihrer Herren. Ein Echo hat im Gegensatz zu uns Menschen jedoch keine Gefühle.

Die junge Audrey lebt mit ihren Eltern und einer Haushaltsecho noch nicht allzu lange in einem Haus, als es passiert. Die Echo scheint eine Fehlfunktion zu haben, und tötet Audreys Eltern. Voller Entsetzen kann sie gerade noch zu ihren Onkel Alex fliegen. Dort trifft sie auf den Echo Daniel, der ganz anders zu sein scheint als alle anderen Echos.


Das Cover

Das Cover finde ich sehr hübsch. Ich liebe diese Farben der Galaxie und auch der Mond im Hintergrund ist total schön. Die beiden Menschen die auf der Schrift laufen, finde ich allerdings nicht ganz so schön. Ich glaube man hätte sie auch weglassen können.

Meine Meinung

Am Anfang muss ich leider sagen, hat mich das Buch gar nicht überzeugt.
Wir starten in einer Szene in der Audrey in die Vergangenheit zurückschaut. Sie erzählt wie es passierte, das ihre Eltern ermordet wurden.
Erstmal kein schlechter Anfang, allerdings zog sich das Erzählen so lange hin, dass ich schon die Befürchtung hatte es würde gar nicht mehr aufhören. 
Es war nicht direkt langweilig, aber doch schon etwas nervig und man fragte sich die ganze Zeit, wann es denn mit der Geschichte weitergeht.
Außerdem schweifte sie in ihren Erzählungen wieder ganz anderweitig ab, sodass der Erzählstrang vom Anfang immer wieder unterbrochen wurde. 

Was mich am Anfang auch sehr verwirrte hatte, waren die ganzen technischen Begriffe. Es fielen Wörter wie Pods, und Neuropads, die meistens nur wenig erklärt wurden. Unter anderem hatten sie auch Auots, die Magautos, unter denen ich mir leider gar nichts vorstellen konnte, weil die Beschreibungen gefehlt haben.
Im Laufe des Buches hat man die Welt allerdings besser verstanden und konnte sich die Dinge auch besser vorstellen.

In den ersten 150 Seiten fand ich das Buch nicht besonders gut. Einziger Lichtblick war der Schreibstil des Autors, den ich wirklich gut finde. Flüssig zu lesen, man kommt schnell voran, leider aber zu wenige Beschreibungen.

Nach diesen 150 Seiten kam dann aber die Wendung und das Buch nahm erstmals richtig an Fahrt auf. 
Ab dieser Stelle konnte ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen und wollte immer weiter lesen. Ich habe an einem Tag fast 250 Seiten gelesen und das habe ich echt lange nicht mehr geschafft.
Man konnte richtig merken, wie auch Audrey sich verändert hatte. das gefiel mir besonders gut, denn war sie am Anfang eher das Mädchen das alles vergessen wollte, keine Schmerzen und keine Trauer empfinden wollte und vor allem Angst hatte, so wurde sie später sogar richtig taff und mutig. 
Daniel war mir sofort ans Herz gewachsen. 
Die Episoden die aus seiner Sicht erzählt wurden, gefielen mir besonders gut.

Das Ende des Buches fand ich stimmig, wenn auch vielleicht etwas zu einfach.

Ein tolles Buch, das ich allen Dystopie- und Liebesfans empfehlen kann.

Von mir bekommt das Buch: 

4 von 5 Sternen


Wie hat euch das Buch denn gefallen? Genauso gut wie mir, oder ganz anders? 

Eure

Maddy

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