Rezension: Ein Hauch von Schicksal - Lara Wegner








Titel: Ein Hauch von Schicksal
Autor: Lara Wegner
Taschenbuch: 259 Seiten
Preis: 12,90€
Verlag: Drachenmond
Reihe: Einzelband
Erscheinungstermin: 04.05.16
Genre: Dystopie





Grace Rivers hat bei einem schrecklichen Unfall ihre gesamte Familie auf einen Schlag verloren. Sie ist die einzige, die überlebt hat und es frisst ein riesiges Loch in ihr Leben. Manchmal wünscht sie sich, das sie ebenfalls in dem Flugzeug gesessen und mit ihrer Familie gestorben wäre.
In einem Brief findet sie ein Amulett, das ihre Schwester getragen hat und Wünsche erfüllen soll.
Grace wünscht sich ein neues Leben, egal wann, egal wo.
Am nächsten Morgen wacht sie im 17 Jahrhundert auf und steht kurz vor einer Hochzeit und einem Nervenzusammenbruch.




Das Cover

Ich liebe das Cover. So wie ich alle Cover vom Drachenmondverlag liebe. Sie sind einfach so schön und sehen so magisch aus.
Ich liebe die Gestaltung und wie das Cover einfach zu der Geschichte passt.

 Meine Meinung

Leider muss ich sagen, dass mich das Buch doch sehr enttäuscht hat.
Ich hatte total Lust auf eine Piratengeschichte in der Karibik in der anscheinend eine Zeitreise eine Rolle spielt.
Als ich das Cover gesehen habe dachte ich sofort an eine Fantasygeschichte. Leider war der Fantasyanteil aber sehr gering, beschränkt nur auf die Zeitreise am Anfang, was auch nur angerissen wird.
Die Geschichte entpuppte sich als etwas völlig anderes als ich erwartet hätte. Es ging mir definitiv zu viel um Sex. Ich bin kein Fan von Erokitkbüchern und deswegen war mir das in diesem Buch auch schon zu viel.
Ich hätte alleine vom Cover her schon etwas anderes erwartet.

Die Protagonistin Grace konnte mich leider gar nicht erreichen. Am Anfang hatte ich zwar noch das Gefühl das ich mit ihr warm werden könnte, aber sobald sie dann im 17. Jahrhundert war, war auch meine Sympathie zu ihr verflogen.

Sie hat in einigen Dingen Entscheidungen getroffen oder Situationen hingenommen, die ich einfach nicht nachvollziehen geschweige denn verstehen konnte. Oft kam sie mir ziemlich naiv vor.

Auch Rhys, ihren Ehemann mochte ich nicht sonderlich. Er ist ein Pirat, benimmt sich aber nicht wie einer, was für mich die Stimmung und die Glaubhaftigkeit etwas zur Nicht gemacht hat.
Die Nebencharaktere sind eher blass geblieben bis auf ein paar wenige Ausnahmen.

Ziemlich gestört hat mich auch die Redensweise von Grace. Sie hat zwar nicht immer so geredet, aber doch oft genug das es mich total gestört hat. Sie benutzte den typischen Jugendslang den ich nicht gerne in Büchern lese, schon gar nicht in einem Buch das im 17. Jahrhundert spielt.
 Es passte meiner Meinung nach einfach nicht.

Die Idee an sich finde ich super, ich liebe Piraten und die Karibik. Der Schreibstil war auch schön, flüssig zu lesen. Allerdings wurde die Idee nicht so umgesetzt wie ich es mir erhofft hätte.

Ich hatte mir etwas vollkommen anderes vorgestellt und wurde daher doch recht enttäuscht.
Das Buch bekommt von mir daher 

2 von 5 Sternen

Habt ihr das Buch schon gelesen? Wie fandet ihr es denn?

Eure
Maddy  

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