Rezension: Magonia - Maria D. Headley









Titel: Magonia
Autor: Maria D. Headley
Hardcover: 368 Seiten
Preis: 16,99€
Verlag: Heyne fliegt
Reihe: Band 1 von ?
Erscheinungstermin: 03.04.17
Genre: Jugendbuch/Fantasy






Die junge Aza leidet an einer Lungenkrankheit die kein Arzt bisher gesehen hat.
Immer wieder wird ihr gesagt das sie nicht mehr lange zu leben hat. Ihr Leben verbringt sie im Krankenhaus oder bei ihrem besten und einzigen Freund Jason.
Das Atmen fällt ihr schwer und sie gehört nirgendswo dazu.
Immer wieder sieht sie seltsame Dinge am Himmel, Schiffe und Vögel die ihren Namen rufen.
Dann stirbt Aza kurz vor ihrem Geburtstag beinahe und findet sich in Magonia wieder. Einer magischen Welt über den Wolken.




Das Cover

Das Cover finde ich wirklich toll.
Es ist so ein typisches Bild das man sich auch wunderbar tätowieren lassen könnte finde ich. Außerdem passt das Motiv super zu der Geschichte denn sowohl die Vögel als auch die Feder spielen eine Rolle. Ich finde auch die Farben passend ausgewählt, der Sternenhimmel passt auch super dazu. Ich finde das Cover sehr gelungen. 

Meine Meinung  

Bei diesem Buch hatte ich kaum Erwartungen, was weder Positiv noch negativ gemeint ist.
Ich habe einfach angefangen zu lesen und geschaut was passiert.
Am Anfang lernen wir erst einmal Azas Leben und ihre Familie kennen.
Da muss ich gleich schon sagen, das mir das allerdings alles ein bisschen zu langatmig war.
Kennenlernen ist super, aber wir haben Aza die ganze Zeit begleitet und so richtig etwas passiert ist nicht.

Gleich zu Anfang fiel mir der Schreibstil auf. Es war einfach gar nicht meiner. Die Autorin hat einige Male in Klammern geschrieben und uns als Leser angesprochen. Das ist zwar Geschmackssache, aber ich mag es überhaupt nicht wenn der Protagonist auf einmal den Leser anspricht, das hat nichts mit der Geschichte zu tun. Und der Prota erzählt uns war ihre Geschichte, aber uns ansprechen, nee.
Allerdings kam es auch nicht ganz so oft vor. 

Dafür gab es dann aber auch noch Klammern und Zeichen die ich nicht verstanden habe oder ich war einfach zu doof dafür. 

Die Protagonistin und ihr Freund konnten mich leider auch nicht überzeugen, sie sind für mich eher oberflächlich geblieben und ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen, einige Nebencharaktere habe ich allerdings sehr ins Herz geschlossen. 
Als es dann endlich nach Magonia ging habe ich mich sehr gefreut, aber irgendwie hatte ich es mir etwas anders vorgestellt, aufregender.

Besonders genervt haben mich auch die Gespräche zwischen Aza und Jason. Denn Jason ist wahrlich ein Wikipedia Lexikon. Ich glaube ich habe nichtmal die Hälfte von dem verstanden was er gesagt hat.

Die Idee an sich finde ich super, nur leider wurde sie nicht so umgesetzt wie sie hätte umgesetzt werden können und war mir leider zu langweilig. Ich habe nur gefühlt die Hälfte verstanden und konnte mich nicht ganz in das Buch einfinden.

Durch die zahlreichen süßen Nebencharaktere konnte es leider auch nicht mehr gerettet werden. Ich kann dem Buch daher nur 

2 von 5 Sternen

geben. Hat von euch einer schon das Buch gelesen? Irgendwie höre ich gar nichts darüber.

Eure 

Maddy